Eine Bilderreise entlang der Grenze des römischen Imperiums

Vor fast 2000 Jahren durchzog eine Befestigungsanlage den südwestlichen Teil des heutigen Deutschlands. Der Limes, etwa 550 km lang, stellte die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Stammesverbänden dar. Diese antike Demarkationslinie verlief vom Beginn des zweiten Jahrhunderts bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts durch die heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.


Die Grenzanlagen bestanden je nach Ausbauzustand und Region aus Wall und Graben, einer Holzpalisade oder Steinmauer. Die Wachttürme wurden zuerst aus Holz errichtet und später durch solche aus Stein ersetzt. Etwas zurückgezogen im Hinterland entstanden Kastelle für kleinere und größere Truppenteile. Auch diese waren teils zuerst in Holz erstellt worden, bevor sie erweitert und mit Steinumwehrungen versehen wurden. Insgesamt entstanden etwa 900 Wachttürme sowie an die 120 Kastelle mit unterschiedlichen Dimensionen.

An manchen Streckenabschnitten sind die Überreste dieser Anlagen noch gut zu erkennen, an anderen völlig überbaut. An verschiedenen Orten wurden einzelne Wachttürme, Teile von Kastellen, Holzpalisade oder Steinmauer wieder aufgebaut.


Der vorliegende Webauftritt widmet sich diesen rekonstruierten Bauwerken, um dem Besucher einen Eindruck zu vermitteln, wie es zu damaliger Zeit vielleicht hätte aussehen können.


Wir wünschen allen Besuchern einen erfreulichen und informativen Aufenthalt auf unseren Seiten.